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Erste Hilfe: Fische - Vergiftungen

Fische - Vergiftungen


Aufgrund von falscher Haltung kann es bei Zierfischen sehr leicht zu Vergiftungserscheinungen kommen.

  • Nitritvergiftung
  • Ammoniakvergiftung
  • Nikotinvergiftung
  • Metallvergiftung

Nitritvergiftung Bei einer Nitritvergiftung (ausgelöst durch z.B. gestörter Bakterienhaushalt im Aquarium, zu hoher Fischbesatz, zu geringe Filterleistung, zu hohe Fütterung, etc.) zeigt der Zierfisch Symptome wie starkes Atmen, heftige Kiemenbewegungen und Herumhängen unter der Wasseroberfläche.
Durch den hohen Nitritwert (höher als 0,1mg/l) wird der Sauerstofftransport im Blut blockiert.

Behandlung:

  • Sofort einen Teilwasserwechsel durchführen (mind. 1/3)
  • den Filter nach einer Woche reinigen
  • Nitritabbauende Bakterien dem Wasser zuführen
  • die Fütterungsmenge reduzieren

Ammoniakvergiftung Bei einer Ammoniakvergiftung schießen die Fische im Wasser hin und her. Je höher der pH-Wert (ab 6,5 pH) desto mehr Ammonium verwandelt sich zu giftigen Ammoniak.

Behandlung:

  • Sofort einen Teilwasserwechsel 50% durchführen
  • den Filter nach einer Woche reinigen
  • Ammoniumabbauende Bakterien dem Wasser zuführen
  • die Fütterungsmenge reduzieren

Nikotinvergiftung Durch die Raumluft können Zierfische im Aquarium vergiftet werden. Typische Symptome sind Brustflossenstarre, Taumeln und Absinken.

Behandlung:

  • Sofort das Rauchen einstellen
  • Durchlüfterpumpen mit einem Vorfilter mit Aktivkohle verwenden

Metallvergiftung Leitungswasser kann Blei, Kupfer oder Zink aus den alten Rohrsystemen enthalten. Hier sollte man für den Wasserwechsel immer einen guten Wasseraufbereiter verwenden.

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